Jahreskreis-Rituale

für Frauen, die sich auf die Reise zu sich selbst gemacht haben

In alten Zeiten wurde in acht großen Festen der Jahreskreis mitverfolgt um die Stimmungen und Energien der jeweiligen Zeit wahrzunehmen. So konnte man sich ganz bewusst mit den Zyklen der Natur verbinden.

Diese Energien können wir nutzen, um rituell die Übergänge für unsere persönliche Weiterentwicklung zu unterstützen, mit Meditation, Gesang, rituellem Feuer und gemeinsamem Essen und Trinken.

Es sind 4 Mondfeste:

und 4 Sonnenfeste:

und als besondere Jahres-zeit die RAU(c)HNÄCHTE zwischen dem 25.12. und 06.01.

Zu diesen Ritualen haben wir unter anderem die Gelegenheit,

  • Altes zu transformieren und loszulassen
  • Neues ins Leben einzuladen
  • die bestimmten Rhythmen zu fühlen und zu re-integrieren
  • sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen

Die Feste

(Mariä) Lichtmess - Imbolc - Brigid — 05. Februar

Wir feiern die Rückkehr des Lichtes, reinigen uns vom Staub des Winters und laden das Licht und seine Wachstumskräfte in unser Leben ein.

Frühlings Tag- und Nachtgleiche / Ostara — 19. März

Zur Frühlingstagundnachtgleiche sind Tag und Nacht, wie der Name bereits verrät, gleich lang. Diesen Gleichgewichtszustand erleben wir nur zweimal im Jahr. Es ist jeweils der Wendepunkt in eine neue Jahreszeit. Wir feiern das Wärmerwerden der Tage und die Fruchtbarkeit des aus dem Winterschlaf erwachten Lebens.

Jetzt ist es an der Zeit, unsere Visionen umzusetzen und in die Welt zu bringen. Wir dürfen unseren Samen (unsere Gedanken und Ziele) säen, damit er aufgehen, wachsen und Früchte tragen kann. Nicht nur die keimenden Pflanzen werden im Frühling sichtbar – auch wir selbst werden sichtbar. Es ist die Zeit in der wir zeigen dürfen, wer wir sind.

Im März heißt es, allen Mut zu sammeln und sich auf den Weg machen, denn jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Walpurgis / Beltane — 30. April

Das Vollmondfest - das Fruchtbarkeitsfest.
Frauenkraft - Hexenkraft. Tanz, Ekstase, Magie, Erotik. Wilde Ver-rücktheit. Zugang zu unseren Ur-weiblichen Anteilen, zu Sinnlichkeit und Lebensfreude.
Beltane steht auch als Fest für die „heilige Hochzeit“ – der Hochzeit der Götter, aber auch der Verbindung von Himmel und Erde. Es heißt, in dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.

Daher ist dies die Gelegenheit für einen etwas anderer Tanz in den Mai.
Zu diesem Fest sind vor allem jene Frauen eingeladen, die, getragen sind von der Kraft ihrer Herzensvision, die sie mit ihrer ganzen Weiblichkeit tanzend in ihr Leben rufen wollen. Gemäss der indianischen Aufforderung: "Dance your dream awake!".

Sommersonnwende / Johanni / Litha — 25. Juni

Das Fest der Fülle und Erfüllung.

Es ist der längste Tag – die kürzeste Nacht. Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt. Es ist der Wendepunkt des Lichts. Beginn der Kräutersammelzeit.

Hier können wir nun erkennen, wie weit sich unsere Vorhaben, unsere Visonen erfüllt haben, und ob es vielleicht irgendwo einer Korrektur bedarf. Wir können auch bereits einen Blick wagen auf das , was wir vielleicht im nächsten Jahr anders machen sollten oder wollen.
Heute können wir den Zugang zur Göttin der Fülle, der Liebe und der Mütterlichkeit, der Schönheit, des Reichtums und der Großzügigkeit stärken.
Hexen, Heiler/innen, Kräuterweiber sammeln in dieser Nacht das Johanniskraut, ein wichtiges Heilkraut, das als Opfer und Segensbrauch an Seen und Quellen niedergelegt wurde.

Kräuterweihe / Lammas — 02. August

Die Ernte einbringen, sich trennen von Einstellungen, Verhaltensweisen und Mustern, die überholt sind und damit beginnen, sich selbst zu achten, die eigene Lebenserfahrung und Eigenständigkeit wertzuschätzen und zu respektieren.

Herbsttagundnachtgleiche / Mabon — 05. Oktober

Mabon ist das Fest der Herbstmitte, des Überflusses, und des Abschieds vom Licht. Wir feiern die Ernte in all ihrer Fülle, das harmonische Gleichgewicht der Polarität. Es beginnt die Zeit des Rückzugs nach innen und auch in der Natur. Die Pflanzen ziehen sich zurück in sich selbst, in die Wurzeln und die Erde. Die Kräfte der Sonne und der Dunkelheit haben einen Gleichstand erreicht,die Dunkelheit übernimmt wieder langsam aber stetig die Oberhand. Die Wandlung ist da - und wir müssen mit. Die Arbeit ist getan!Jetzt können wir dieses Fest dazu nutzen uns - neben dem Danken - für unsere geleistete Arbeit, die Voraussetzung für die Ernte war, zu loben und ehren und würdigen.

Samhain — 5. November

Samhain ist das Fest am Ende des Jahreszyklusses. Wir gedenken der Toten und unserer Ahnen, schließen mit Altem ab und begeben uns in die besinnliche Ruhezeit des Winters.
Die Natur hat in dieser Zeit ihre Kraft auf das Erdinnere gelenkt. Dort liegt schon der Samen für das neue Jahr. Zu Samhain feiern wir die Begegnung mit der Alten Weisen in uns, die uns beim Loslassen unterstützt.

Winter-Sonnenwende / Julfest — 18. Dezember

Dieses Fest markiert die längste Nacht in der dunkelsten Zeit des Jahres. Dunkelheit durchzieht die Tage, selbst mittags wird es nicht richtig hell. An Jul feiert man das aufkeimende neue Leben, auch wenn es noch nicht sichtbar ist. Unter der Erde sammeln sich die Kräfte, um im Frühjahr mit all ihrer Schönheit durchzubrechen. Die geweihte Nacht verheißt das Wissen und die große Umkehr, um den Wiederaufstieg des Lichts, die Geburt des neuen Lebens. So feiern wir bei diesem Fest die Widergeburt des Lichts. Es ist noch nicht sichtbar, lebt jedoch in uns als Idee, z.B. durch Fragen wie: Welcher Lichtfunke für das neue Jahr kündigt sich in meiner Dunkelheit an?

Merry Meet
Merry Part
and Merry Meet Again

Für den 2022 wird sich ein neuer Frauenkreis bilden. Ab sofort besteht die Möglichkeit sich hierfür anzumelden. Die Anzahl der TeilnehmerInnenl ist auf 12 begrenzt.

Anmeldung: info@open-gate.eu oder
Tel +49-(0)7225-913170
Leitung: Bianca Maria Heinkel
Dauer: 4 - 6 Stunden
Ausgleich: zwischen 60 und 90 EUR (nach Selbsteinschätzung) pro Ritual zahlbar in bar vor Ort.
Ort: Genaue Informationen über Ort und Uhrzeit werden bei Anmeldung bekannt gegeben
Änderungen vorbehalten.